Zeitschrift Osteuropa

Osteuropa ist mehr als eine Zeitschrift. Sie analysiert Politik und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft im Osten Europas als Teil der globalisierten Welt. Themenhefte rücken Probleme in eine vergleichende Perspektive; Länderhefte bieten Orientierung zur Osterweiterung des europäischen Denkens; handbuchartige Doppelhefte stellen als Referenzwerke die Grundlagen des Wissens zur Verfügung: von Beutekunst bis Zentralasien. Aufwendige Farbkarten gestatten ungewohnte Blicke. Das alles in einem Periodikum, frei von Jargon, thematisch breit, offen für Debatte.

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Aktuelle Ausgaben

  • Titelbild OSTEUROPA 5-6/2026
    OSTEUROPA 5-6/2026

    Gesprächsraum

    Tschechisch-deutsche Dialoge

    Tschechien ist Gastland der Frankfurter Buchmesse 2026. In der neuen Osteuropa diskutieren Personen des öffentlichen Lebens aus Tschechien und Deutschland über die brennenden Fragen der Zeit – die geopolitischen Herausforderungen für Europa, die Sicherheit der Energieversorgung, den Umgang mit der Wirtschaftskrise. Es geht um die Wiederkehr von Vergangenem und die Zukunft der Geschichte, um Zeitungen und Fernsehen, die Wohnungsnot, das Sprachenlernen – und die Kultur des Kochens und Essens. Im Gespräch: Petr Fiala und Herfried Münkler, Ute Frevert und Kamil Činatl, Mona Neubaur und Tomáš Ehler, Lukáš Babka und Karl Schlögel und neun weitere tschechische-deutsche Duos.

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  • Titelbild OSTEUROPA 3-4/2026
    OSTEUROPA 3-4/2026

    Kriegsaufnehmen

    Bildpolitik und Visualisierung

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  • Titelbild OSTEUROPA 1-2/2026
    OSTEUROPA 1-2/2026

    Programm der Wahl

    Ungarn, Russland, Südkaukasus

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  • Titelbild OSTEUROPA 11-12/2025
    OSTEUROPA 11-12/2025

    Härtetest

    Die Ukraine in Zeiten des Kriegs

    Die Ukraine widersetzt sich seit vier Jahren Russlands Großangriff. Der Krieg durchdringt alle Poren der Gesellschaft. Sie muss die Ressourcen für die Verteidigung an der Front und für den Rüstungswettlauf aufbringen, die Wirtschaft aufrecht erhalten und die täglichen Luftangriffe aushalten. Der Krieg beschleunigt den demographischen Niedergang und führt zu Verarmung. Ohne finanzielle Hilfe aus dem Ausland kann das Land nicht überleben. Doch die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Selbstorganisation und zur Aufrechterhaltung des Widerstands ist ungebrochen. Dies ist auf das Selbstverständnis vieler Ukrainer als eigenverantwortliche "citoyens" zurückzuführen.

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  • Titelbild OSTEUROPA 10/2025
    OSTEUROPA 10/2025

    Phänomene der Angst

    Staat, Gesellschaft, Kunst

    Russlands Gesellschaft ist von einer tief verwurzelten Angst geprägt. Sie geht auf den stalinistischen Massenterror zurück, das Putin-Regime hat die Furcht reaktiviert und nutzt sie zur Kontrolle der Gesellschaft. Zugleich versucht Russland, Angst nach außen zu projizieren. Doch obwohl sich die ukrainische Armee in prekärer Lage befindet und die Menschen in den ukrainischen Großstädten aufgrund der massiven Luftangriffe einen sehr schweren Kriegswinter erleben, lässt das Land sich nicht einschüchtern. Im Südkaukasus hingegen gehen Georgien und Armenien unterschiedliche Pfade in der Russlandpolitik.

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