Zeitschrift Osteuropa

Osteuropa ist mehr als eine Zeitschrift. Sie analysiert Politik und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft im Osten Europas als Teil der globalisierten Welt. Themenhefte rücken Probleme in eine vergleichende Perspektive; Länderhefte bieten Orientierung zur Osterweiterung des europäischen Denkens; handbuchartige Doppelhefte stellen als Referenzwerke die Grundlagen des Wissens zur Verfügung: von Beutekunst bis Zentralasien. Aufwendige Farbkarten gestatten ungewohnte Blicke. Das alles in einem Periodikum, frei von Jargon, thematisch breit, offen für Debatte.

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Aktuelle Ausgaben

  • Titelbild OSTEUROPA 10/2025
    OSTEUROPA 10/2025

    Phänomene der Angst

    Staat, Gesellschaft, Kunst

    Russlands Gesellschaft ist von einer tief verwurzelten Angst geprägt. Sie geht auf den stalinistischen Massenterror zurück, das Putin-Regime hat die Furcht reaktiviert und nutzt sie zur Kontrolle der Gesellschaft. Zugleich versucht Russland, Angst nach außen zu projizieren. Doch obwohl sich die ukrainische Armee in prekärer Lage befindet und die Menschen in den ukrainischen Großstädten aufgrund der massiven Luftangriffe einen sehr schweren Kriegswinter erleben, lässt das Land sich nicht einschüchtern. Im Südkaukasus hingegen gehen Georgien und Armenien unterschiedliche Pfade in der Russlandpolitik.

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  • Titelbild OSTEUROPA 8-9/2025
    OSTEUROPA 8-9/2025

    Grünbuch Zeitenwende

    Krieg und Frieden in (Ost)europa

    Russland setzt den Krieg gegen die Ukraine mit unverminderter Härte fort. Am Boden sind beide Armeen erschöpft, doch der Rüstungswettlauf treibt die Drohnentechnologie voran. Der Krieg hinterlässt auch jenseits der Schlachtfelder und Einschlagskrater tiefe Spuren in Gesellschaft und Politik der Ukraine, Russlands und anderer ostmittel- und osteuropäischer Staaten. Der Band geht dem am Beispiel des Angriffs auf die Korruptionsbekämpfung in der Ukraine, der Militarisierung der russländischen Gesellschaft und des lettischen Grenzregimes nach. Rückblicke auf die europäische Geschichte in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert reflektieren eine ganz andere Zeitenwende: den Umbruch von 1989, der mit dem Brief der polnischen Bischöfe von 1965 und der KSZE-Schlussakte von 1975 seinen Anfang nahm.

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  • Titelbild OSTEUROPA 6-7/2025
    OSTEUROPA 6-7/2025

    Machtsplitter

    Wahlen in Polen und Rumänien

    In Belarus und im Donbass, in Moldova und Kasachstan gibt es Kräfte, die an der Seite Moskaus stehen. Sie gelten als prorussisch, russlandnah oder aber als zynische Handlanger imperialer Politik. Doch welche Interessen verfolgen diese „Russlandfreude“, welche Welt- und Geschichtsbilder teilen sie. Diesen Fragen widmen sich acht Studien in der neuen Osteuropa-Ausgabe „Direktverbindung? Russlands ambivalente Freunde“. Zusätzlich analysiert Roland Götz Russlands Kriegswirtschaft, die nach dem Stalinschen Motto „Alles für die Front, alles für den Krieg“ funktioniert, Ilse Kreutzberg nimmt die patriotische Mobilisierung in den neuen verbindlichen Schulbüchern in Russland unter die Lupe und Moritz Florin widmet sich der künstlerischen Protestkultur in Tiflis.

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  • Titelbild OSTEUROPA 5/2025
    OSTEUROPA 5/2025

    Direktverbindung

    Russlands ambivalente Freunde

    In Belarus und im Donbass, in Moldova und Kasachstan gibt es Kräfte, die an der Seite Moskaus stehen. Sie gelten als prorussisch, russlandnah oder aber als zynische Handlanger imperialer Politik. Doch welche Interessen verfolgen diese „Russlandfreude“, welche Welt- und Geschichtsbilder teilen sie. Diesen Fragen widmen sich acht Studien in der neuen Osteuropa-Ausgabe „Direktverbindung? Russlands ambivalente Freunde“. Zusätzlich analysiert Roland Götz Russlands Kriegswirtschaft, die nach dem Stalinschen Motto „Alles für die Front, alles für den Krieg“ funktioniert, Ilse Kreutzberg nimmt die patriotische Mobilisierung in den neuen verbindlichen Schulbüchern in Russland unter die Lupe und Moritz Florin widmet sich der künstlerischen Protestkultur in Tiflis.

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  • Titelbild OSTEUROPA 4/2025
    OSTEUROPA 4/2025

    Erinnerungsflut Vom Vaterlandskrieg zur Spezialoperation

    Vom Vaterlandskrieg zur Spezialoperation

    Die neue Osteuropa-Ausgabe „Erinnerungsflut. Vom Vaterlandskrieg zur Spezialoperation“ schlägt den Bogen von der spätstalinistisch geprägten Erinnerung an den „Großen Vaterländischen Krieg“, wie sie das sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow vermittelt, zu Russlands Besatzungspraxis in den annektierten Gebieten der Ukraine, die durch Zwangsanpassung und Terror geprägt ist; analysiert den Kriegsverlauf in der Ukraine im letzten Quartal; blickt auf die strategische Niederlage, die der Fall des Assad-Regimes für Russlands Position im Nahen Osten bedeutet und blickt hinter die Kulissen der polarisierten politischen Lage in Georgien.

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