Vom Ende der Welt

Natalja Kljutscharjowa im Gespräch mit Anna-Nicole Heinrich

Seit Russlands offenem Angriff auf die Ukraine leiden die Menschen zwischen Lemberg und Charkiv unter täglichen Luftangriffen und bangen um ihre Angehörigen an der Front. Millionen mussten ihre Heimat verlassen. In Russland scheint der Krieg auf breite Zustimmung zu stoßen.

Welche Auswirkungen der Krieg und die Repressionen des Kreml auf jene Menschen in Russland haben, die sich nicht von den Verbrechen ihrer Armee abschotten oder gar daran beteiligen, hat die russische Schriftstellerin Natalja Kljutscharjowa in einem Tagebuch niedergeschrieben. Als sich die Anzeichen für eine Verhaftung verdichten, flieht sie nach Deutschland. Ihre bewegenden Notizen konnten danach in deutscher Übersetzung erscheinen.

Mit Natalja Kljutscharjowa spricht Anna-Nicole Heinrich, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Lesung der deutschen Übersetzung: Nina West

Das Gespräch findet in deutscher und russischer Sprache mit Simultanverdolmetschung statt.

Wir bitten um Anmeldung 

Datum:
12.06.2024, 19:00 Uhr

Ort:
Kapelle der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Breitscheidplatz
10789 Berlin

Sprache(n):
Deutsch und Russisch, simultan gedolmetscht

Veranstalterin:
Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Kooperationspartner:
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