Phonographische Musikpraxis und sozialistische Zentralautoritäten
Produktionspolitiken des DDR-Plattenlabels Amiga 1971–1990
Der Vortrag thematisiert Produktionspolitiken des DDR-Plattenlabels Amiga, das für das Produzieren, Kuratieren und Veröffentlichen populärer Musik zuständig war. Ziel ist es, die Produktionspolitiken zu rekonstruieren und an ihrem Beispiel sozio-technische Konstellationen zu kartieren, in denen phonographische Musikangebote entstehen. Untersucht wird, wie in der DDR mittels musikverlegerischer Aktivitäten versucht wurde, Einfluss auf die Ausformung des populären Musikfeldes zu gewinnen.