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Für Putin oder für Nawalny – wie geht es weiter in Russland?

Podiumsdiskussion

Es diskutieren:

Horst BREZINSKI
Vorsitzender des Kuratoriums des Dresdner Osteuropa Instituts (DOI)

Karl-Heinz SCHLARP
Vorstandsmitglied des Dresdner Osteuropa Instituts (DOI)

Die Putin-Nawalny-Krise wird aus politisch-historischer Sicht (Schlarp) und aus sozial-ökonomischer Sicht (Brezinski) in den Kontext der Entwicklung der "gelenkten Demokratie" zu einer neuen absolutistischen Herrschaftsform gestellt. Die Aussichten für die autonomen Kräfte in Politik und Wirtschaft werden bewertet.

Immerhin kann konstatiert werden, dass das Putin-Regime nicht mehr unantastbar ist und die Gesellschaft nicht mehr in Regungslosigkeit versetzt werden kann. Allerdings ist die Unterstützung für diejenigen, die einen Wandel wollen, nach wie vor gering. Oder sind die Russen vielleicht doch zu "diktatursozialisiert" und damit für die Demokratie verloren?! Das könnte sich aber ändern, wenn sich die wirtschaftlichen Daten weiterhin verschlechtern, weil das herrschende Elitenkartell die Ressourcen des Land vornehmlich für eigene Zwecke ausbeutet, eine freie mittelständische Wirtschaft behindert wird und die westlichen Sanktionen hemmend wirken. Ein zunehmender Wohlstandsverlust und die Ausbreitung der Armut könnten die ohnehin vorhandene Unzufriedenheit schnell anwachsen lassen und zu Protesten mit wirklichem Umsturzpotential führen.

Im Anschluss an die Kurzvorträge freuen wir uns auf eine anregende Diskussion mit unseren Teilnehmern und Gästen.

Corona Hinweise:

Vor dem Hintergrund der immer noch andauernden Corona-Krise müssen wir weiterhin gewisse Spielregeln einhalten:
Es wird eine maximale Kapazität von 40 Plätzen bereitgestellt.

Zutritt wird nur bei durch das Institut bestätigter Anmeldung gewährt. Die Bestätigung erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Weiterhin wird im Eingangsbereich durch DOI-Mitarbeiter die Hand-Desinfektion aller Gäste durchgeführt. Kein Zutritt bei Erkältungssymptomen.
Bitte beachten Sie auch, dass im Freistaat Sachsen weiterhin die Abstandsregel gilt und diese auch in unserem Institut möglichst eingehalten werden muss.
Wir bitten um Verständnis und Einhaltung der Regelungen.