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Eröffnungsveranstaltung zur Fotoausstellung „Chernobyl Memory Tour“

Vortrag und Empfang

18 Uhr, Vortrag "Tschernobyl 1986 – gesundheitliche Folgen und gesellschaftliche Auswirkungen"
Ort: Lesesaal der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz, Kerpener Str. 30, 50937 Köln

19.15 Uhr, Vernissage mit kalten Getränken und Fingerfood
Ort: Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Universitätsstraße 33, 50931 Köln

Die Wanderausstellung „Chernobyl Memory Tour“ zeigt Fotos aus der Sperrzone von Tschernobyl, die die Historikerin Susanne Schattenberg und der Ökonom Michael Rochlitz auf ihren Reisen 2019 und 2020 aufgenommen haben. Die von der Regionalgruppe Bremen der Jungen Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde kuratierte Ausstellung illustriert die Verwüstung rund um den Reaktor und erzählt die regionale Geschichte des Ortes, an dem sich 1986 der schwerste Unfall in der Geschichte der Atomkraftnutzung ereignete. Gleichzeitig legt sie Zeugnis ab vom Umgang mit der belasteten Vergangenheit in der Gegenwart – vor dem russischen Überfall auf die Ukraine, als aus Erinnerungsort und Urlaubsziel Tschernobyl plötzlich ein Kriegsschauplatz wurde. Die Fotoausstellung wird vom 6. Juni bis zum 29. August 2023 im Foyer der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln zu sehen sein.

Für die Eröffnungsveranstaltung am 6. Juni um 18 Uhr  in der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz der Universität zu Köln (Kerpener Str. 30, 50937 Köln)
möchten wir den Fokus darauf richten, welche gesundheitlichen Folgen und gesellschaftlichen Auswirkungen die Atomkatastrophe von Tschernobyl hatte:

Wir freuen uns sehr, dass wir dazu den renommierten Nuklearmediziner
Prof. Dr. Christoph Reiners von der Universität Würzburg als Redner gewinnen konnten.Nach seinem Impulsvortrag folgt ein Gespräch, das
Prof. Dr. Angelika Nußberger, Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz, moderieren wird. Die Veranstaltung wird von
Prof. Dr. Johanna Hey von der Universität zu Köln im Namen der Cologne/Bonn Academy in Exile eröffnet.

Im Anschluss an Vortrag und Gespräch gehen wir gemeinsam von der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz hinüber zur – nur wenige Minuten entfernten – Universitäts- und Stadtbibliothek (Universitätsstraße 33, 50931 Köln), wo ab 19.15 Uhr alle herzlich zum Empfang im Foyer bei der „Roten Vitrine“ eingeladen sind. Dort besteht die Gelegenheit, die Fotos der „Chernobyl Memory Tour“ anzuschauen und das Gespräch bei Fingerfood und Getränken fortzusetzen.

Um eine Anmeldung bei Dr. Philipp Budde unter Aktivieren Sie JavaScript, um diesen Inhalt anzuzeigen. wird bis zum 4. Juni gebeten, aber auch Kurzentschlossene ohne Anmeldung sind herzlich willkommen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz der Universität zu Köln, der Cologne/Bonn Academy in Exile, der Zweigstelle Köln/Bonn der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) und der Regionalgruppe Rheinland der Jungen DGO.

Veranstaltungsprogramm (PDF, 2.559 kB)